Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die FAZIT-STIFTUNG prämieren erstmals in Deutschland herausgegebene Beiträge auf dem Gebiet des wissenschafts- und hochschul-politischen Journalismus.
Am Freitag, dem 30. Januar 2009, wurde erstmalig in Frankfurt der Goethe-Preis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus für Beiträge deutschsprachiger Print-, Hörfunk- und Online-Journalisten aus dem Jahre 2008 verliehen. Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die FAZIT-Stiftung haben sich entschlossen, der steigenden Beachtung von Bildungs- und Hochschulthemen in der Öffentlichkeit mit der Ausschreibung des nunmehr alle zwei Jahre zu überreichenden Goethe-Journalistenpreises Rechnung zu tragen.
Tilman Lahme, freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wird für seinen Beitrag Lesen ist kein Modul ausgezeichnet. Der Artikel erschien am 30. Oktober 2007 als erster Text innerhalb einer vom Autor initiierten und redaktionell betreuten Serie Der Bachelor im Test. Die pointierte und zum Überdenken eigener Standpunkte anregende Darstellung des Alltags junger Germanistikstudierender würdigt die Jury mit der Überreichung des zweiten Preises.
Eine unabhängige Jury mit führenden Köpfen aus Journalismus und Wissenschaft wird künftig alle zwei Jahre den Goethe-Preis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus verleihen. Fundierte Analyse, Hintergründe, verständliche und stilistisch herausragende Darstellung sind die wichtigsten Kriterien für die Vergabe des Preises.
Die Preisverleihung fand am heutigen Freitag um 16.00 Uhr in der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.
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